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St.-Wenzel-Weinernte

St.-Wenzel-Weinernte

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Auf Initiative des böhmischen Königs Wenzel I. oder Ottokar II. Přemysl wurde Kaaden vor 1261 in den Rang einer freien königlichen Stadt erhoben. Ihren größten Aufschwung nahm sie unter der Herrschaft Karls IV., welcher der Stadt das Weinanbaurecht verlieh. Somit wurden ca. 100 Hektar Weingärten in der Umgebung der Stadt angelegt. Der Weinbau in Kaaden erblühte bis zum 18. Jahrhundert. Später erfolgte der Ausschluss der Weingärten, da die althergebrachten Rechte nicht mehr eingehalten wurden und fremde Weinsorten eingeführt werden. Das Interesse am Weinrebenbau ging zurück. Noch im Jahre 1842 wurden ca. 10 Hektar mit Weinreben bepflanzt. Die Fläche sank allerdings allmählich bis auf 2 Hektar, bis sie nach 1945 gänzlich verschwand.

Im Jahre 1997 beschloss die Stadt, an die altehrwürdige Weinbautradition im Gebiet von Kaaden anzuknüpfen (im Gelände des Franziskanerklosters). Die Stadt wurde wieder in die Weinbaugemeinden eingegliedert. In einer Gartenanlage wurde ein Weingarten mit 0,5 Hektar Fläche angelegt. Dieser wurde dem wichtigsten Schutzheiligen des Weinbaus, dem hl. Wenzel, der hl. Ludmila und dem hl. Urban geweiht. Seit 2000 findet das Verriegeln des "Bergs" im Weingarten statt, sodass jeder weiß, dass er während der Traubennachreife den Weingarten nicht betreten darf. Auch das Fest der WEINERNTE wurde erneuert, das mit dem Gottesdienst im Franziskanerkloster eröffnet wird. An die Messe schließt die Zeremonie des öffnens des "Berges" im Hl.-Wenzel-Weingarten an.

Diese Feier wird mit einem Gottesdienst im Franziskanerkloster eröffnet. An die Messe schließt das öffnen des "Berges" im Hl.-Wenzel-Weingarten an. Die Besucher können eine Ausstellung besichtigten die auf den Weinbau im Kaadener Gebiet ausgerichtet ist, das ganze Gartengelände besuchen und dem Prozess der Traubenverarbeitung zuschauen - dem Mahlen, dem Entfernen der Kerne, dem Prozess des Maischens und Pressens, und sie können den Heurigen, den frischen Traubensaft und Wein kosten.

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